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Die Geschichte von Adelsdorf

und seiner Ortsteile Aisch , Neuhaus , Uttstadt , Nainsdorf , Weppersdorf , Wiesendorf , Heppstädt , Lauf

Für frühmittelalterliche Besiedlung unserer Gegend spricht der "Adelsdorfer Silberschatz" aus dem 8./9.Jahrhundert, der im Jahr 1896 in Aischnähe gefunden wurde und jetzt im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg zu besichtigen ist

 

Erstmals urkundlich erwähnt ist Adelsdorf im Jahr 1121 n.Chr. (Bamberger Festkalendarien: Schenkung des Dompropstes Egilbert). Der Ortsname lässt darauf schließen, dass die Ansiedlungen im hiesigen Gebiet unter der Führung eines Otloh erfolgte (1121: Otlohesdorf, 1369: Otelsdorf, 1460 Adelsdorff). Die Herren von Otlohesdorf bauten durch Rodung, Burgenbau und kluge Erwerbspolitik im Aisch- und Ebrachgrund ein stattliches Herrschaftsgebiet auf und nannten sich seit 1219 nach der von ihnen erbauten Burg Schlüsselberg bei Ebermannstadt. 1347 fiel der letzte Schlüsselberger auf seiner Burg Neideck. Ein häufiger Besitzwechsel kennzeichnet im folgenden Jahrhundert die Geschichte. Nachdem die Herren v. Wiesenthau, v. Künsberg, v. Stiebar und die Schönborns Adelsdorf kurzfristig in Besitz hatten, erwarben es 1696 die von Bibra, in deren Hände es über die Jahrhunderte blieb.