Die Gemeinde
Rathaus online
Leben bei uns
Urlaub bei uns
Sehenswürdigkeiten
Schlösser
Museen
Felsenkeller
Flurdenkmäler
Hügelgräber
Judenfriedhof
Die Aisch
Naturlehrpfade
Hofsee
Tiere und Pflanzen
Veranstaltungen
Gastronomie
Unterkünfte
Ausflugsziele
Bräuche & Tradition
Anfahrt
Wirtschaft
Gesplittete Abwassergebühr

Gesplittete Abwassergebühr



Wohnen im Baugebiet Alter Bahnhof

  Druckansicht

Wohn- und Arbeitsbörse

Wohn- und Arbeitsbörse

 
Urlaub in Adelsdorf

Hügelgräber


Aus der späten Hallstattzeit (500 v. Chr.) dürften die Hügelgräber stammen, die zwischen Aisch und Zentbechhofen im Wald der Grethelmark verstreut zu finden sind. Mehrere davon wurden leider im 18. und 19. Jahrhundert von Forstbeamten unsachgemäß ausgegraben. 

Das Hauptgrab mit kuppelförmiger Steinpackung und die große Zahl der Bestattungen unter ein und demselben Hügel ist für diese Zeit typisch. Man könnte an die Bestattung einer Familie oder Sippe denken. Der männliche Tote wurde in voller Kriegsausrüstung in einem Holzsarg beigesetzt. Die Totengabe bestand in der Hauptsache aus wenigem kaum geschmückten Tongeschirr.

In der Umgebung von Adelsdorf finden sich etliche Hügelgräber. Solche bei Oesdorf, Schnaid, Wimmelbach werden in die Frühlatènezeit (500/450-400 v.Chr.) eingereiht, während die Grabhügel bei Aisch, Schlüsselau, Zentbechhofen, Herrnsdorf noch der Untersuchung harren. Träger der Latènekultur waren die Kelten, die im Adelsdorf Ortsteil Nainsdorf eine Viereckschanze hinterlassen haben.

Bronze und Eisen kommen als Schmuck nebeneinander vor: Fibeln (Sicherheitsnadeln), Halsringe, Haarringe, Armketten aus Glasperlen und Toilettenbesteck (Nagelreiniger, Ohrlöffel und Bartzängchen). Nach Waffen sucht man in diesen Gräbern vergebens, oft findet man aber ein Haumesser. Zu den Hügelgräbern gibt es keine Beschilderung. Mit der Topographischen Karte 1:25000 sind sie aber zu finden.