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Judenfriedhof

Abgeschieden auf einer bewaldeten Anhöhe liegt in der Nähe der Ortschaft Zeckern der Judenfriedhof. Er soll im 14. Jahrhundert angelegt worden sein und gehört mit einer Fläche von mehr als 15000 Quadratmetern zu den großen in Bayern.

Bei einer Bestandsaufnahme im Jahr 1979 wurden 1522 Gräber gezählt (ca. 800 Grabsteine).

In der Nähe des Eingangs steht ein 1998 aufgestelltes Mahnmal für die von den Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten Adelsdorfer Juden, rechts davon ein Tahara-Haus, das zur Waschung der Toten diente. Die ältesten Grabsteine stehen auf dem unteren Drittel des abschüssigen Geländes.

Alle Steine sind nach Osten (Jerusalem) ausgerichtet. Die älteren bestehen aus Sandstein, neuere aus Marmor. Viele tragen das Hexagramm, den sechseckigen Stern, der im Mittelalter zur Geisterabwehr diente und als Siegel Salomons galt.

In der Mitte des Friedhofs finden sich etwa 30 Grabsteine mit dem Symbol der segnenden Hände, das Zeichen für die Priester. Die letzte Beisetzung fand 1941 statt.

Herr Adolf Krause pflegt seit Jahren den Friedhof und kann Besuchern Zugang verschaffen. Bitte melden Sie sich unter 09195/8681