| Eigentlich ist die jährlich begangene Kirchweih eine Erinnerung an den Tag der Kircheneinweihung. Allerdings nahm im Lauf der Zeit der jahrmarktmäßige Charakter des Festes immer mehr zu. Außer Schmausen, Trinken und Tanzen in dortigen Wirtshäusern stehen bestimmte Bräuche im Mittelpunkt. So wird ein "Kerwabaum" aufgestellt. Oft "gräbt" man auch die Kerwa aus oder ein (ein verstecktes Bierfass). Unterm Kirchweihbaum wird der "Betzn" (Schaf) rausgetanzt oder der "Göga" geschlagen (ein symbolisches Hahnenschlagen auf einen Maßkrug mit verbundenen Augen). |
| Adelsdorf |
| Am 26. Oktober 1909 wurde die St. Stephanus-Kirche vom Erzbischof Dr.Friedrich Philipp v. Abert eingeweiht. Der Adelsdorfer Kirchweihtermin ist seit 1938 traditionell auf den 3. Sonntag im Oktober festgelegt, also etwas vorher ("Allerweltkirchweih"). Der jahreszeitlich späte Zeitpunkt hatte früher Vorteile: Die bäuerliche Arbeit drängte weniger, die Wintersaat war meist in die Erde gebracht, und erzielter Erlös für die Ernte begünstigte unbeschwertes Feiern. |
| Aisch |
Der Zeitpunkt für die Kirchweih richtet sich nach dem Fest des Kirchenpatrons Laurentius. Termin ist der erste Sonntag im August. Seit einigen Jahren organisieren die "Aascher Kerwasburschen" ein abwechslungsreiches Programm. |
| Neuhaus |
| Der Neuhauser Kirchweihtag wurde seit alters in der Zeit des "Kreuzerhöhungstages" gefeiert und war einer der drei kaiserlich privilegierten Jahrmarkstage. Heute ist der Termin dafür der 2. Sonntag im September. |
| Weppersdorf |
| Am 27.09.1925 weihte der H.H. Geistliche Rat Anton Krümmer die neu erbaute Kapelle ein. Seit damals begeht das Dorf die Kirchweih am letzten Sonntag im September. |






