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Ortsteil Uttstadt

Allgemeines

Uttstadt liegt am linken Ufer der Aisch und hat sich seinen dörflichen Charakter bewahrt, auch wenn der Name auf einen größeren Ort deutet. Der Pappelhain am Ortsrand ist ein beliebter Veranstaltungsplatz für Feste, nicht nur für seine 80 Einwohner. 1971 gliederte sich Uttstadt in die Gemeinde Adelsdorf ein.
 

Geschichtliches

Der Ortsname geht zurück auf den Personennamen Ueti, Udi, Utz (Kosename zu Ulrich). Uetsteten wird erstmals 1303 urkundlich erwähnt. Offensichtlich standen die Würzburger Bischöfe hinter dieser Siedlung ("Würzburger Lehen" an Konrad Graf von Flügelau). Auf eine frühe Kolonensiedlung  des 10. Jahrhunderts weisen auch die Holzrechte der Einwohner an der Landgemein, der Kregelmarkwaldung. 1330 eignete Konrad von Schlüsselberg als Lehensherr dem Kloster Schlüsselau das Gut des Ulrich von Aisch. Dieser Besitz wurde den Nonnen 1350 bestätigt. 1632 wurde der Ort von den Schweden verbrannt. Die Hohe Gerichtsbarkeit über den Ort nahm die Zent Bechhofen wahr, die Dorf- und Gemeindeherrschaft aber gehörte dem Kloster Schlüsselau. Die Domdechantei zu Bamberg besaß die Zehntrechte und das Kloster Michelsberg ein Gut. Ein weiteres Lehen hatte das Kloster Frauenaurach inne. 1891 bestand der Ort aus einem Hof, der Brau- und Schankgerechtigkeit hatte, acht weiteren Höfen und einem Gemeindehirtenhaus