Allgemeines

Geschichtliches
Der Ortsname geht zurück auf den Personennamen Ueti, Udi, Utz (Kosename zu Ulrich). Uetsteten wird erstmals 1303 urkundlich erwähnt. Offensichtlich standen die Würzburger Bischöfe hinter dieser Siedlung ("Würzburger Lehen" an Konrad Graf von Flügelau). Auf eine frühe Kolonensiedlung des 10. Jahrhunderts weisen auch die Holzrechte der Einwohner an der Landgemein, der Kregelmarkwaldung. 1330 eignete Konrad von Schlüsselberg als Lehensherr dem Kloster Schlüsselau das Gut des Ulrich von Aisch. Dieser Besitz wurde den Nonnen 1350 bestätigt. 1632 wurde der Ort von den Schweden verbrannt. Die Hohe Gerichtsbarkeit über den Ort nahm die Zent Bechhofen wahr, die Dorf- und Gemeindeherrschaft aber gehörte dem Kloster Schlüsselau. Die Domdechantei zu Bamberg besaß die Zehntrechte und das Kloster Michelsberg ein Gut. Ein weiteres Lehen hatte das Kloster Frauenaurach inne. 1891 bestand der Ort aus einem Hof, der Brau- und Schankgerechtigkeit hatte, acht weiteren Höfen und einem Gemeindehirtenhaus