Schloss Adelsdorf - ©Gemeinde Adelsdorf

Schloss Adelsdorf

Um 1120 wurde in Adelsdorf eine Wasserburg erbaut. Sie stand neben der alten Pfarrkirche auf den Aischwiesen und wurde 1430 im Hussitenkrieg, sowie im Bauernkrieg 1525 und in den nachfolgenden Kriegswirren wiederholt beschädigt. Spätestens 1666 war sie eingeebnet. 1592 bauten die Stiebars das heute noch bestehende ursprünglich hufeisenförmige Schloss. 1826 versah man den Mittelbau mit einem Treppengiebel. Im Jahr 1836 wurde der baufällige rechte Schlossflügel aberissen. Die zwölf meist geschungenen Andreaskreuze im Fachwerkgiebel sollten nicht nur dekorativ sein, sondern auch böse Geister abschrecken.

Früher soll eine Weiße Frau in den Räumen des Schlosses umgegangen sein: 1736 war eine Hausiererin aus Fürth wegen eines geringfügigen Diebstahls angeklagt worden und im Schloss durch Peitschenhiebe ums Leben gekommen.

1993 wurde das Schloss von der Gemeinde Adelsdorf erworben. Mehrmals im Jahr finden dort Ausstellungen statt.

Wasserschloss Neuhaus - ©Verlag Nürnberg Luftbild

Schloss Neuhaus

Der heutige Renaissancebau ist Nachfolger einer älteren, in das Mittelalter zurückreichenden Anlage. Auf das 11. bis 13. Jahrhundert deuten die Buckelquader im Abschnitt des Turms, der auf noch älterem Mauerwerk steht.

Bereits zur Heßbergzeit 1509 gab es in Neuhaus eine von Wassergräben und Weihern geschützte Burganlage. 1528 stand die spätgotische Hauskapelle und der Turm, letzterer ohne die hundert Jhare später aufgesetzte Haube.

Johann Philipp v. Crailsheim baute 1612-1618 die Burg um. An der Eingangsseite befand sich damals eine Zugbrücke. Neuhaus galt als "fester Platz" und überdauerte auch den Dreißigjährigen Krieg. Es bot nicht nur zur Sicherheit für Mensch und Vieh, sondern diente auch als Gefängnis.

1796 wurde das Schloss von den Franzosen geplündert. 1832 war es unbewohnbar. Freiherr Sigmund v. Crailsheim ließ es 1902 restaurieren. Durch Brandstiftung wurde im selben Jahr noch die Vorburg zerstört. An deren Stelle baute man ein Forsthaus.

Heimatmuseum©Gemeinde Adelsdorf

Heimatmuseum

Initiert von Altbürgermeister Ewald Münch wurde 1997 von Bürgermeister Armin Goß das Heimatmuseum eröffnet.  Das Gebäude war ursprünglich als Lagerhalle errichtet worden und bietet auf drei Stockwerken vor allem Ausstellungsstücke der bäuerlichen Lebens- und Arbeitswelt unserer Vorfahren, z.B. Pflüge, Eggen; Leiterwagen, Kartoffelroder und Getreidemühlen. Auch Haushaltsgegenstände wie Butterfässer, Waschbretter, Krauthobel oder Knochenpressen werden geboten, aber auch Exponate verschiedener Handwerssparten wie Metzger, Brauer, Büttner, Schuster und Schneider. Alle Gegenstände wurden in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen und aufgebaut von den ehrenamtlichen Helfern Georg Dittrich, Willi Haselmann, Karl Lamprecht, Ludwig Kressel und Luise Trapp.

 

Heimatmuseum

Hauptstraße 16, 91325 Adelsdorf
09195/94 32-125
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Die Öffnungszeiten werden im gemeindlichen Amtsblatt angekündigt und können unter der angegebenen Rufnummer (Frau Zahnleiter) nachgefragt werden.

Für Besuchergruppen können in den Sommermonaten Sonderöffnungszeiten mit der Gemeinde vereinbart werden (09195/9432-0).

©Verlag Nürnberg Luftbild

Fischereimuseum unterer Aischgrund Neuhaus

Im Neuhäuser Fischerhäuschen am Ortseingang wird auf 200m² in zwei Ebenen eine Fischereiausstellung geboten, zusammengetragen und aufgebaut von der Kreisjägerschaft Höchstadt und den Fischereivereinen Höchstadt und Adelsdorf.

Das Erdgeschoss präsentiert die Lebensräume "Fließgewässer und Teich" unter Verwendung natürlicher Materialien. Präparate, Fotografien, aber auch bautechnische Elemente wie Mönche oder Futterautomaten informieren über die Fischerei. Der Treppenaufgang zeigt Jagdhunderassen, die obere Ebene präsentiert die Ausrüstung des Jägers, Fotos und Präparate von heimischen Wildtieren und deren Spuren. Auf dem gut ausgeschilderten Fischerei-Lehrpfad können diese Eindrücke vertieft werde.

Fischereimuseum unterer Aischgrund Neuhaus

Heppstädter Straße, 91325 Adelsdorf
09195/ 7392
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Weitere Informationen entnehmen Sie bitte aus der Homepage des Fischereimuseums.