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Die Gemeinde Adelsdorf

Wasserwerk

Quelle des „kostbaren Nass“                                
 

In Adelsdorf erfolgt eine Grundwasserfassung (andere Arten: Quellfassung, Flussentnahme) durch 6 Brunnen. Die Brunnen I, II, VI und VIII sind Tiefbrunnen (70m, 35m, 76,50m, 86 m) während Brunnen V + VII (12 m u. 13.5 m) Flachbrunnen sind. Die ersten beiden Tiefbrunnen liegen zwischen Aisch und Uttstadt, während Brunnen V + VI u. Brunnen VII + VIII in einem gemeinsamen Schacht auf den Aischwiesen östlich von Uttstadt befinden.


Brunnen III liegt brach und Brunnen IV erwies sich als Fehlbohrung (zugefüllt). Adelsdorf ist durch einen großen

Grundwasserspeicher (wird vermutlich durch die nördlichen Waldgebiete gespeist) begünstigt. Ihn zapfen die Tiefbrunnen an. Die Flachbrunnen dagegen beziehen ihr Wasser aus dem Oberflächenwasser des Aischgrunds.   

Ein merkliches Absinken des Grundwasserspiegels ist selbst in Trockenjahren nicht zu verzeichnen gewesen.

Bei Hochwasser wird jedoch zur Sicherheit Brunnen V und VI ausgeschaltet.

Mit Unterwasserpumpen wird das Wasser in den Rohrbrunnen hoch  und in das Wasserwerk Uttstadt weiter gepumpt.

 

 

 

 

Die Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk Uttstadt
 

 

Die Aufbereitungsanlage hat eine Leistung von 60 l/s=324 m³/h. Da das Adelsdorfer Grundwasser keine Verschmutzungen und Belastungen aufweist, wird das Wasser lediglich gefiltert und belüftet. Zur Sicherheit wird eine UV-Desinfektion zur Abtötung der Erreger übertragbarer Infektionskrankheiten eingesetzt.

 

Das Wasser der Brunnen I + II ist sauerstoffarm und kohlensäureaggressiv. Um das notwendige Kalk- u.

Kohlensäurengleichgewicht zu schaffen, wird das Reinwasser in einem Oxidationsbehälter belüftet und anschließend mittels kalkgebrannten dolomitischen Filtermaterial chemisch gesäubert. Das Wasser der Brunnen V, VI, VII und VIII weist einen erhöhten Mangangehalt auf. Der Mangangehalt wird durch Druckfilter mit Quarzkiesfüllung gesenkt. Die Säuberung der Kessel der Aufbereitungsanlage von Mangan und Eisen erfolgt je nach Bedarf ein oder zweimal die Woche durch eine Rückspülung vom Hochbehälter Aisch.


 

 

Der Weg des Trinkwassers von der Aufbereitung zum Verbraucher

 

Das aufbereitete Trinkwasser wird je nach Bedarf entweder gleich in das Versorgungsnetz oder in den Hochbehälter Aisch mit einer Speicherkapazität von 800 m³ gepumpt. Von dort aus gelangt es dann in verschiedene Ortsnetze der Gemeinde. Es wird aber auch (direkt vom Wasserwerk) über die Pumpstation an der Flurstraße zu den zwei Hochbehältern Neuhaus (1.000 m³ und 2.000 m³) und zum Hochbehälter Hemhofen/Röttenbach gepumpt.

 

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