Felsenkeller

Felsenkeller bestehen in der Gemeinde Adelsdorf nachweislich seit Anfang des 18. Jahrhunderts und dienen der kühlen Lagerung des Bieres. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebten sie eine Blüte, als außer den Bierbrauern und Gastwirten auch Hausbrauer ihre Keller in den Stein schlugen.

Foto: Gemeinde Adelsdorf

Auch heute sind sie mit ihren schattenspendenden Bäumen, Rastplätze für geselliges Beisammensein, sei es auf der Ackerflur (Aisch), an Waldrändern (Lauf) oder mitten im Wald (Neuhaus, Weppersdorf).

Für den Kellerbau war der Burgsandstein entscheidend. Das Gestein ist ausreichend hart, so dass sich die Wände ohne Befestigung selbst tragen. Er ist aber weich genug, um Stollen in gemeinschaftlicher Handarbeit mit einfacher rechnischer Ausrüstung in den Fels zu schlagen. Zu einer guten Belüftung der Keller durfte nicht zu tief gegraben werden und mussten Luftschächte gebaut werden, damit die feuchte Luft die gelagerten Vorräte nicht vernichtet.

Foto: Gemeinde Adelsdorf

Vom Haupteingang zweigen Seitengänge ab, die jeweils einem anderen Besitzer gehören. Die Bierfässer lagern auf Holzdielen, die auf kniehohen Steinsockeln liegen, so dass man die hölzernen Bierhumpen unter den Zapfhahn stellen kann. Die von Mauerwerk umrahmten Eingänge sind häufig von Kellerhäuschen überbaut. Aus dem ursprünglichen Unterstand und Geräteschuppen für Zapfhähne, Bierkrüge und leere Fässer, entwickelten sich erholsame Anziehungspunkte vor allem in der warmen Jahreszeit.

Einige Bierkeller besitzen Schankrecht („Schankkeller”) und sind mit stabilen Sitzgelegenheiten und Kinderspielgeräten ausgestattet. Die Wirte bieten neben Getränken auch meist eine deftige, preiswerte Brotzeit.

Die Wege zu den aktuellen Schankkellern sind gut ausgeschildert (s. auch „Adelsdorfer Kellerweg”).

Bierkeller

Laufer Keller
Löwenbräu-Felsenkeller Neuhaus

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