Natur entdecken

Sie sind ein Naturliebhaber? Dann bietet Adelsdorf eine gute Voraussetzung, um die Natur zu entdecken und dort ein paar entspannte Stunden zu verbringen.

Die „Aisch”

Die Aisch ist ein knapp 83 km langer linker und südwestlicher Nebenfluss der Regnitz in Mittel- und Oberfranken.

Foto: Gemeinde Adelsdorf
Foto: Gemeinde Adelsdorf
Foto: Gemeinde Adelsdorf
Foto: Gemeinde Adelsdorf
Foto: Gemeinde Adelsdorf

Die Aisch entspringt bei Illesheim, am nördlichen Rand des Steigerwalds und mündet nach ca. 83 km nördlich von Forchheim, nahe Neuses, in die Regnitz. Von der Quelle bis zur Mündung gibt es nur einen geringen Höhenunterschied.

Von der Höhe Nainsdorf bis zur Laufer Mühle wurde der Fluss begradigt. Hier fehlen die sonst typischen flachen Sand- und Kiesbänke.

Die Aisch wird von einem Saum aus Erlen, Weiden, Pappeln, Schilfröhricht und einem Band von Feucht- und Fettwiesen begleitet.

So ist hier ein Mosaik verschiedener Lebensräume entstanden, die Nahrungsgrundlage für viele brütende Vögel und vom Aussterben bedrohte Reptilien, Amphibien, Schmetterlinge, Libellen, Fledermäuse und Pflanzenarten der Roten Liste sind. Der Altarm bei Lauf wurde darüber hinaus zu einem wichtigen Biotop mit Steil-, Flachufer und einer Flachwasserzone umgewandelt.

In der Aisch kommen viele Fischarten vor. Besonders der Aischgründer Spiegelkarpfen gilt als regionale Delikatesse. Die Fischereivereine Adelsdorf und Aisch nutzen den Fluss als Angelgewässer. Eingesetzt sind Karpfen, Hecht, Aal, Zander, Schleie und andere Weißfischarten.

Tageskarten für Angler

Naturlehrpfad

Die Fischervereine Höchstadt und Adelsdorf haben in Neuhaus einen 2 km langen Naturlehrpfad  (Rundweg) angelegt. Ausgangspunkt ist das Fischerhäuschen am Ortsrand von Neuhaus (Parkplatz).

Fischerei-Lehrpfad

Der Hofsee

Foto: Gemeinde Adelsdorf

Der Große Hofsee mit seinen 10 ha Wasserfläche liegt ca. 3 km nördlich von Uttstadt und dient den Adelsdorfern als Naherholungsgebiet. Mit dem Erlenbruch, der Großen und Kleinen Hofsee trennt, bildet er darüber hinaus ein wertvolles Feutbiotop, in dem seltene Tier- und Pflanzenarten überleben können. Während der Kleine Hofsee mit ca. 5 ha Wasserfläche zur Aufzucht von Besatzfischen dient, wird der Große Hofsee von der Hofseegemeinschaft der Fischereivereine Adelsdorf und Aisch als Angelweiher genutzt. Er ist besetzt mit Karpfen, Hecht, Zander, Waller, Schleie und anderen Weißfischarten.

Im Jahr 2011 hat die Hofseegemeinschaft beschlossen, dass an Gastangler für den Hofsee vereinzelt Jahreskarten ausgegeben werden. Die können über Willibald Scherbaum, Tel. 0173/2308500, E-Mail: bigcarp(at)gmx.de bezogen werden.

Tiere und Pflanzen

Foto: Gemeinde Adelsdorf

Bedingt durch die Weiherlandschaft und das damit verbundene Nahrungsangebot kann man in unserer Gegend noch viele seltene Vögel beobachten.

Unter Vogelkundlern gilt sie als "Geheimtipp". So machen nicht nur viele Zugvögle auf ihrem Weg von und nach Süden hier Rast (Frühjahr und Herbst), es brüten auch Arten, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt: im Naturschutzgebiet „Ziegenanger” bei Neuhaus die Uferschnepfe (Limosa limosa), der Brachvogel (Numenius arquata), der Kibitz (Vanellus vanellus) und die Bekassine (Gallinago gallinago); in Adelsdorf der Storch (Ciconia ciconia); in den Sandgruben bei Lauf die Uferschwalben (Riparia riparia).

Überhaupt haben sich die stillgelegten Sandgruben zu einer Zufluchtsstätte von Tieren und Pflanzen entwickelt, die auf der „Roten Liste” stehen.

Auf den Wiesen findet man noch sehr viele Orchideen-Arten, z.B. das gefleckte Knabenkraut (Dactylorhiza majalis), an einem Waldrand sogar das sehr seltene Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea).

Es lohnt sich mit offenen Augen eine Wanderung durch die Fluren der Gemeinde zu unternehmen.

Die Störche

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.