Angebote für Menschen mit Behinderung

Menschen mit und ohne Behinderung sollen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben. Die Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Einschränkungen selbstbestimmt leben können, ist die Barrierefreiheit in ihrem persönlichen Lebensumfeld.

Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, usw. für jeden behinderten Menschen ohne jegliche fremde Hilfe zugänglich und nutzbar zu machen sind.

Umsetzung der Barrierefreiheit

Nicht ob, sondern wie Barrierefreiheit umgesetzt werden kann, muss im Zentrum des Engagements stehen. Erst wenn es gelingt, dass jeder Mensch -egal ob mit oder ohne Einschränkung- überall dabei sein kann,

  • in der Schule,
  • am Arbeitsplatz,
  • in seinem Wohnviertel,
  • in der Gemeinde,
  • in der Freizeit,
  • in der Familie

und er sich in seiner Umgebung wohlfühlt, dann erst ist Inklusion erfolgreich gelungen.

Dafür braucht es ein gutes Zusammenwirken aller Beteiligten:

"Kompetente Beratung sowie Planung und Kostengenehmigungen vor Beginn einer Maßnahme."

Die Behindertenbeauftragte der Gemeinde Adelsdorf

Am 27.06.2017 beschloss der Gemeinderat Frau Sabine Köhler-Huter als Behindertenbeauftragte der Gemeinde Adelsdorf zu bestellen. Die Gemeinde bedankt sich bei den beiden anderen Bewerbern für Ihr Engagement.

Aufgabe der Behindertenbeauftragten in der Gemeinde ist es, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebenslagen zu verbessern sowie die Belange und Interessen von behinderten Menschen aufzuzeigen und hierfür Verständnis zu schaffen. Dies gilt insbesondere für die barrierefreie Gestaltung im öffentlichen Bereich des Raumes, im Verkehr und der Gestaltung der Einrichtungen.

Die gemeindliche Behindertenbeauftragte steht der Gemeinde Adelsdorf beratend zur Seite und unterstützt auch die Bürger mit fachgerechten Informationen zur Barrierefreiheit und Inklusion. Sie gibt gute Tipps und Ratschläge zur Verbesserung des privaten Wohnumfeldes sowie auch im öffentlichen Raum.

Das Amt des Behindertenbeauftragten in der Gemeinde Adelsdorf hatte von 2007 bis 2016 Herr Klaus Keil inne. Wir danken Herrn Keil an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Behindertenbeauftragte – Sabine Köhler-Huter

Frankenring 76a, 91325 Adelsdorf
Satzung über die/den Behindertenbeauftragte/n


Vollzug des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit
Behinderung und zur Änderung anderer Gesetze (Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz
und Änderungsgesetze – BayBGG und ÄndG) vom  09. Juli 2003 (GVBl. S. 419) – analog Anwendung für
kreisangehörige Gemeinden

Satzung über die / den Behindertenbeauftragte/n

Die Gemeinde Adelsdorf erlässt auf Grund Art. 23, 24 der Gemeindeordnung – GO – für den
Freistaat Bayern folgende Satzung

§ 1 Bestellung
Zur Verwirklichung der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung bestellt die Gemeinde eine Persönlichkeit zur Beratung der Gemeinde Adelsdorf in Fragen der Behindertenpolitik und zur Beratung der Menschen mit Behinderung in der Gemeinde Adelsdorf (Beauftragte/r für die Belange der Menschen mit Behinderung – Behindertenbeauftragte/r) für die Dauer von 3 Jahren. Die Wiederbestellung ist möglich.

§ 2 Rechtsstellung
(1)   Die Aufgaben werden als kommunales Ehrenamt wahrgenommen.
(2)   Die/Der Behindertenbeauftragte ist insoweit unabhängig und weisungsungebunden.

§ 3 Ziele
Es ist das Ziel der Gemeinde gemäß dem BayBGG, das Leben und die Würde von Menschen mit Behinderung zu schützen, ihre Benachteiligung zu beseitigen und zu  verhindern.
Es gilt der Grundsatz der ganzheitlichen Betreuung und Förderung, soweit dies in das  Aufgabengebiet fällt.

§ 4 Aufgaben
Die/Der Behindertenbeauftragte berät die Gemeinde bei der Umsetzung der Ziele und Aufgaben des BayBGG (insbesondere Gleichstellung und Barrierefreiheit für Behinderte).

§ 5 Beteiligungsrecht des Behindertenbeauftragte
Die/Der Behindertenbeauftragte hat das Recht, sich bei allen Aktivitäten der Gemeinde zu beteiligen, welche sich auf Menschen mit Behinderung auswirken. Sie/ER kann auch von sich aus Angelegenheiten aufgreifen, um die Aufgaben zu erfüllen.

§ 6 Informationspflicht, Akteneinsicht, Berichtspflicht
(1)  Dem/Der Behindertenbeauftragte stehen zur Wahrnehmung ihrer/seiner Aufgaben unter Beachtung datenschutzrechtlicher Vorschriften die erforderlichen Unterlagen, Akteneinsicht und Informationen zur Verfügung.
(2)  Die/Der Behindertenbeauftragte berichtet einmal jährlich schriftlich oder mündlich dem zuständigen Gemeindeorgan über ihre/seine Tätigkeit.

§ 7 Ausgaben, Aufwendungsersatz
Die mit der Aufgabenerledigung notwendigerweise zusammenhängenden Ausgaben trägt die Gemeinde. Dies bedarf der vorherigen Bestätigung und Zustimmung der Gemeinde. Erforderliche Räumlichkeiten (z.B. für die Abhaltung eines Sprechtages oder für Beratungsgespräche) stellt die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung; sie leistet notwendige Verwaltungshilfe.

§ 8 Inkrafttreten, Geltungsdauer
Die Satzung tritt am 01.01.2008 in Kraft.

Barrierefreies Bauen und Wohnen

Informationen für „Barrierefreies Bauen und Wohnen“

Vielen Menschen ist es nicht vergönnt, bis ins hohe Alter körperlich, psychisch oder geistig  gesund zu bleiben. Probleme in der Beweglichkeit und Wahrnehmung treten nicht nur im Alter auf, sondern können durch Krankheit oder Unfall oft schon viel früher vorkommen.
Aufgrund der Altersstruktur unserer Bevölkerung sowie der zu Recht von Menschen mit Behinderung geforderten umfassenden Teilhabe am Leben der Gemeinschaft ist es erforderlich, ein entsprechendes Umfeld zu schaffen. Dies gilt nicht nur für das soziale Miteinander in der Gesellschaft, sondern auch für die Gestaltung von Bauwerken.

Die kluge Familie baut vor.

Sie bauen ein Haus oder bauen um? Glückwunsch, eine tolle Entscheidung. Hier werden ihre Kinder groß, wahrscheinlich leben Sie ein Leben lang darin. Überlegenswert wäre, ob Sie nicht schon jetzt barrierefrei planen und bauen und dadurch verschiedene Barrieren vermeiden.

Was sollte von Anfang an barrierefrei sein?

Zum Beispiel:

  • Ein stufenloser Hauseingang mit einer lichten Breite von 90 cm.
  • Alle Türen im Haus sollen eine lichte Breite von 80 cm haben.
  • Das Bad sollte mit einer bodengleichen Dusche ausgestattet werden, die Tür nach außen aufgehen.
  • ƒBedienungselemente wie Schalter, Steckdosen, Taster, Fenstergriffe sollen in einer Höhe von 85 cm angeordnet und installiert werden,
  • das Haus soll keine Türschwellen haben.
  • ƒAuch die Terrassentüre sollte 90 cm breit sein, vielleicht entscheiden Sie sich schon jetzt für eine Schiebetüre.
  • Vielleicht planen Sie auch so, dass Sie später ohne Schwierigkeiten eine Rampe am Hauseingang anbringen können (6% Steigung ist einzuhalten). Bei diesen Baumaßnahmen können Sie sich nach der DIN 18025 Teil 1 und Teil 2 richten. Diese durch die EU-Norm 18030 ergänzt.
  • Beidseitig feste und griffsichere Handläufe, in 85 cm Höhe, sind bei Treppen erforderlich.
  • Bei Mehrfamilienhäusern sollen Briefkästen, Kellerräume, Müllentsorgungsstellen für alle Bewohner barrierefrei sein.
  • Der Wert des Mehrfamilienhauses steigt mit dem Einbau eines rollstuhlgerechten Aufzuges.

Es ist durch aus möglich, dass Sie ihr barrierefreies Haus weitgehend kostenneutral erstellen können, wenn Sie dies von Anfang an bereits mit berücksichtigen. Sie und alle Mitbewohner – ob Jung ob Alt – gewinnen viel mehr Lebensqualität.

Erst Barrierefreiheit macht Gebäude und Anlagen für Menschen mit Behinderung zugänglich und nutzbar.

Menschen mit Behinderung, die oft in ihre r Mobilität beeinträchtigt sind, wollen und dürfen von der Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft nicht ausgeschlossen werden. Deshalb sollten öffentlich zugängliche Gebäude und Einrichtungen barrierefrei gebaut werden! Menschen mit Behinderung interessieren sich natürlich auch für Feste, kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Seniorennachtmittage und wollen auch daran teilhaben. Sie müssen auch selbstständige Behördengänge, Erledigungen und Einkäufe durchführen können.

Sehr geehrte Bauherren, Architekten:
Denken Sie daran, dass durch barrierefreies Bauen Menschen mit Behinderung erst die Möglichkeit erhalten, am Leben der Gemeinschaft teilzunehmen.

Ich möchte Sie ermutigen: Bauen Sie für die Zukunft – bauen Sie „menschengerecht“.

Klaus Keil
Ehem. Behindertenbeauftragter
der Gemeinde Adelsdorf

Tipps – Hinweise – Internet

Baureferate des Landratsamtes
Landrastsamt Erlangen, Tel. 09131/803-303
Dienststelle Höchstadt, Tel. 09193/20-523
www.erlangen-hoechstadt.de

Bayer. Architektenkammer
Beratungsstelle Nürnberg im Baumeisterhaus
Bauhof 9, 90402 Nürnberg, Tel. 0911/231-4996
www.byak-barrierefrei.de

Bayer. Blinden- und Sehbehindertenbund
Bahnhofsplatz 6, 90443 Nürnberg, Tel. 0911/23600-0
www.bbsb.orgnuernberg@bbsb.org

Neufassung der Bayerischen Bauordnung

Neufassung der Bayerischen Bauordnung

Die Neufassung der Bayerischen Bauordnung vom 14.08.2007 wurde im Bayerischen Gesetz- und Ordnungsblattes Nr. 18 vom 24. August 2007 bekannt gemacht.

In dieser Neufassung der Bayerischen Bauordnung wurden mit Gültigkeit zum 01.01.2008 die früheren Artikel 46 und 51 auf gelöst und gingen jetzt in den Artikel 48 „Barrierefreies Bauen“ über.

Nach diesem neuen Artikel 48 Abs. 1  BayBO müssen in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen die Wohnungen eines Geschosses „barrierefrei erreichbar“ und verschiedene Räume darin „mit dem Rollstuhl zugänglich“ sein.

Rollstuhlgerechte Wohnungen mit ihrem erhöhten Bedarf an Bewegungsflächen für eigenständige Nutzer sind damit ausdrücklich nicht gemeint.

Die Absicht des Gesetzgebers war in diesem Fall, mit geringem Aufwand dem großen Personenkreis der hilfs- und pflegebedürftigen Menschen, die zeitweise einen Rollstuhl benötigen, den Aufenthalt
in einer ansonsten üblichen Wohnung zu ermöglichen.

Unter „Barrierefrei erreichbar“ ist zu verstehen, dass Behinderte, alte Menschen und Personen mit Kleinkindern sie zweck entsprechend benutzen oder aufsuchen können und schließt die Wohnungseingangstür ein.

„Mit dem Rollstuhl zugänglich“ werden Räume durch eine Tür mit lichter Breite von mindestens 90 cm.

Diese Vorgaben gelten nicht, soweit die Anforderungen wegen schwieriger Geländeverhältnisse, wegen ungünstiger vorhandener Bebauung oder im Hinblick auf die Sicherheit der Menschen mit Behinderung oder alten Menschen nur mit einem unverhältnismäßigen Mehraufwand erfüllt werden können, auch wegen des Einbaus eines sonst nicht erforderlichen Aufzugs.

Nachstehend der Gesetzestext des Artikel 48 der Bayerischen Bauordnung (BayBo) vom 14.08.2007 als Information:

Artikel 48 „ Barrierefreies Bauen“

(1)  In Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen müssen die Wohnungen eines Geschosses barrierefrei erreichbar sein; Abs. 4 Sätze 1 bis 5 sind anzuwenden. In diesen Wohnungen müssen die Wohn- und Schlafräume, eine Toilette, ein Bad sowie die Küche oder die Kochnische sowie der Raum mit Anschlussmöglichkeit für eine Waschmaschine mit dem Rollstuhl zugänglich sei. Art. 37 Abs. 4 bleibt unberührt. 

(2) Bauliche Anlagen, die öffentlich zugänglich sind, müssen in den  dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Teilen von Menschen mit Behinderung, alten Menschen und Personen mit Kleinkindern barrierefrei erreicht und ohne Hilfe in der allgemein üblichen Weise zweckentsprechend genutzt werden können. Diese Anforderungen gelten insbesondere für

1. Einrichtungen der Kultur und des Bildungswesens,
2. Tageseinrichtungen für Kinder
3. Sport- und Freizeitstätten,
4. Einrichtungen des Gesundheitswesens,
5. Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude,
6. Verkaufsstätten,
7. Gaststätten, die keiner gaststättenrechtlichen Erlaubnis bedürfen,
8. Beherbergungsstätten,
9. Stellplätze, Garagen und Toilettenanlagen.

Sie gelten nicht bei Nutzungsänderungen, wenn die Anforderungen nur mit unverhältnismäßigen Aufwand erfüllt werden können. Die Anforderungen an Gaststätten, die einer gaststättenrechtlichen Erlaubnis bedürfen, sind im Rahmen des gaststättenrechtlichen Erlaubnisverfahrens zu beachten.

(3)  Für bauliche Anlagen und Einrichtungen, die überwiegend von Menschen mit Behinderung, alten Menschen und Personen mit Kleinkindern genutzt werden, wie

1.  Tagesstätten, Werkstätten und Heime für Menschen mit Behinderung,
2. Altenheime, Altenwohnheime und Altenpflegeheime

Gilt Abs. 2 nicht nur für die allgemeinen Besucherverkehr dienenden Teile, sondern für alle Teile, die von diesem Personenkreis genutzt werden.

(4)  Bauliche Anlagen nach Abs. 2 und 3 müssen durch einen Eingang mit einer lichten Durchgangsbreite von mindestens 0,90 m stufenlos erreichbar sein.  Vor Türen muss eine ausreichende Bewegungsfläche vorhanden sein. Rampen dürfen nicht mehr als 6 v. H. geneigt sein; sie müssen mindestens 1,20 m breit sein und beidseitig einen festen und griffsicheren Handlauf haben. Am Anfang und am Ende jeder Rampe ist ein Podest, alle 6 m ein Zwischenpodest anzuordnen. Die Podeste müssen eine Länge von mindestens 1,50 m haben. Treppen müssen an beiden Seiten griffsichere Handläufe erhalten, die über Treppenabsätze und Fensteröffnungen sowie über die letzten Stufen zu führen sind. Die Treppen müssen Setzstufen haben. Flure müssen mindestens 1,50 m breit sein. Ein Toilettenraum muss auch für Benutzer von Rollstühlen geeignet und erreichbar sein; er ist zu kennzeichnen. Art. 37 Abs. 4 gilt auch für Gebäude mit einer geringeren Höhe als nach Art. 37 A Satz 1, soweit Geschosse mit Rollstühlen stufenlos erreichbar sein müssen.

(5)  Die Abs. 1 bis 4 gelten nicht, soweit die Anforderungen wegen schwieriger Geländeverhältnisse, wegen ungünstiger vorhandener Bebauung oder im Hinblick auf die Sicherheit der Menschen mit Behinderung oder alten Menschen nur mit einem unverhältnismäßigen Mehraufwand erfüllt werden können, bei Anlagen nach Abs. 1 auch wegen de Einbaus eines sonst nicht erforderlichen Aufzugs. Bei bestehenden baulichen Anlagen im Sinn des Abs. 2 und 3 soll die Bauaufsichtsbehörde verlangen, dass ein gleichwertiger Zustand hergestellt wird, wenn das technisch möglich und dem Eigentümer wirtschaftlich zumutbar ist.

Ansprechpartner für den Landkreis Erlangen-Höchstadt

Behindertenbeauftragter des Landkreises Erlangen-Höchstadt ist Herr Jürgen Ganzmann. Er informiert und berät zum Thema Barrierefreiheit und kümmert sich um die Anliegen von Menschen mit Behinderungen.

Behindertenbeauftragter des Landkreises Erlangen-Höchstadt

Nägelsbachstraße 1, 91052 Erlangen
Jürgen Ganzmann
09131/ 803-1337
09131/ 803 491337
Website besuchen
E-Mail senden

Alternative Briefanschrift:
c/o WAB Kosbach gemeinnützige GmbH
Schleienweg 11
91056 Erlangen

Leben ohne Hürden

Viele Menschen leben mit einer Behinderung, viele mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Diesen Personenkreisen werden im Online-Portal HÜRDENLOS Informationen zur Erreichbarkeit und Nutzbarkeit von Gebäuden, Wegen und Plätzen zur Verfügung gestellt. Das Online-Portal listet barrierefreie Einrichtungen im Landkreis und in der Gemeinde Adelsdorf auf und soll die Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Das Projekt "Hürdenlos" vom Landkreis Erlangen-Höchstadt

HÜRDENLOS ist ein Online-Portal mit Informationen zur Erreichbarkeit, Zugänglichkeit sowie die Nutzbarkeit von Gebäuden (z.B. öffentliche Gebäude - Rathaus, Kirchen, Gastronomie, Apotheken und Geschäfte), Plätzen und Wegen - nach dem Grad der Barrierefreiheit. Sowie die Erfassung hilfreicher Informationen über Hilfen und Angebote von Einrichtungen vor Ort.

Nutzer sind insbesondere Behinderte aus allen Handicapbereichen, Senioren und alle, die  besondere Bedingungen vor Ort benötigen.

Erreicht werden soll ein „Mehrwert für alle“. Für die Gemeinde, für Sie als Bürger und Ihre und  unsere Gäste.

Der Behindertenbeauftragte und der Seniorenbeirat der Gemeinde Adelsdorf werden als örtliche Funktionsträger die ersten Vorbereitungen treffen, in Form der Einholung der „Zustimmungserklärung zur Datenerhebung“ der einzelnen Objekte vor Ort. Koordiniert wird diese Aktion vom Landratsamt, in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitgliedern des Vereins „Aktivsenioren Bayern e.V.“, die die Erfassung vor Ort vornehmen.

Schon heute bitten wir alle Geschäftsinhaber dieser Aktion positiv gegenüber zustehen und ihre Zustimmung zu einer Erfassung zu geben. Neben der Erhebung für die Nutzung der Mitmenschen mit Handicap, gehören auch Kontaktdaten und Öffnungszeiten. Beides bietet den Nutzern eine optimale Information und bedeutet gleichzeitig eine Werbung.

Das Wissen über die Barrierefreiheit und die Angebotsvielfalt von Einrichtungen dient jedoch nicht nur Menschen mit Handicaps oder Mobilitätseinschränkungen, sondern uns allen!

„Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem jederzeit genommen werden kann“. (Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.)

Seniorenbeauftragte der Gemeinde Adelsdorf   

Behindertenbeauftragter der Gemeinde Adelsdorf
Klaus Keil

Gemeinde Adelsdorf
Karsten Fischkal, 1. Bürgermeister